Der Szenarist Christin und der Zeichner Bilal, deren Biografien der Rezensent Heinrich Raatschen einleitend nachzeichnet, haben mit ihrem neuesten Comic einen "fiktiven Subskriptionskatalog eines künftigen 'Museums der Zukunft' entworfen". Dieses Museum wird, passenderweise, im Sarkophag von Tschernobyl eingerichtet, darin finden sich einstige Utopien des Politischen (von Lenin bis Pol Pot) ebenso ausgestellt wie technische Machbarkeitsphantasien. Das - freilich ausschließlich auf die ideologische Ebene des Comics bezogene - Urteil des Rezensenten fällt vernichtend aus: das alles macht ihn "nicht im geringsten nachdenklich", alles daran ist überdeutlich. Die Menschen der Region um Tschernobyl kommen nur als "Statisten" ins Bild, alles in allem wird Raatschen davon nur "müde".
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes…