Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 09.12.2000
Einen leicht ironisch getönten Hinweis liefert der Rezensent mit dem Kürzel "mim." auf dieses Buch, das alte Gegensatzpaare der Philosophie wie Monismus-Dualismus, Idealismus-Realismus und Individualismus durch eine neue Philosophie der Komplementarität überwinden wolle. Ob dem Autor dies auf den über 2.000 Seiten seines Werks gelingt und welche Qualität die vom Autor in seine Argumentation eingestreuten Gedichte haben, lässt der Rezensent offen.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…