Laufzeit 67 Minuten. "13 radiophone texte" und "das röcheln der mona lisa" sind wieder zu entdeckende frühe Aufnahmen und Produktionen des Wiener Dichters Ernst Jandl (1925-2000). Zur Entstehung der 13 radiophonen Texte äußerte sich Jandl in einem Rundfunkmanuskript: "Ich hatte 1966 für das dritte Programm der BBC London dreizehn meiner Sprechgedichte auf Band gesprochen und gemeinsam mit zwei Technikern mit den Maschinen des Radiophonic Workshop in London zu einer halbstündigen Sendung verarbeitet, die unter dem Titel Laut und Luise zu hören war und vom Leiter dieses Experiments, George MacBeth, in seinem Vorwort als eine Arbeit im Grenzbereich zwischen Dichtung und Musik bezeichnet wurde. Sprechen und Verstummen, Stimme und Apparate, Stimme und Krankheit, Krankheit und Tod - um diese Begriffe kreisen Jandls Überlegungen zu dem Hörspiel "Das Röcheln der Mona Lisa".
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Robert Menasse: Die Lebensentscheidung Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine "Lebensentscheidung" und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89.…