Aus dem Norwegischen von Karoline Hippe. Das Haus am Meer, der Duft von gebackenen Waffeln - als wäre nichts geschehen. Und doch ist alles anders. Es ist der Sommer voller Gedanken, die sich nicht in Worte fassen lassen. In dem der Himmel nicht nur blau ist und die Fische ins Meer zurückspringen. Es ist der erste Sommer ohne Papa.
Das Thema Verlust wird in diesem einfühlsamen Buch, so Svenja Kretschmer, auf vielfältige Weise bearbeitet. Die elfjährige Protagonistin, die ihren Vater verloren hat, verlebt ihren ersten Sommer nach seinem Tod bei den Großeltern am Meer. Man wird beim Lesen durch viele Motive des Abschieds hindurchgeführt, auch durch die Trauer um einen gestrandeten Wal und einen Wurf totgeborener Kätzchen, so Kretschmer. Der Kritikerin hat gut gefallen, wie die Intensität des sommerlichen Lebens und der Liebe zu den Großeltern neben die ebenso stark präsente Gefühlslast der Trauer gestellt wird. Auch Erwachsene, so die beeindruckte Kritikerin können hier lernen, dass und wie aus endlich fließenden Tränen schließlich Worte werden können, "die gesagt werden müssen". Ein Buch, so lesen wir, das zum Trauern, Freuen und Zusammenhalten ermutigt.
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