Mit Illustrationen von Åshild Irgens. Aus dem Norwegischen von Christel Hildebrandt. Die Vorlesegeschichte entführt Kinder ab 7 Jahren in das idyllische Norwegen. Sie erzählt von Ida und ihrem kleinen Bruder Oskar. Von Fluss-Safaris in der Frühlingssonne und verlorenen Vampiren in der Herbstdunkelheit. Von Muffins und Puderzucker, von Veränderung und Verlust und von dem, was manchmal kaum zu ertragen ist… Das Kinderbuch der Autorin Maria Parr erinnert daran, dass das Leben eine Reise voller Abenteuer, Veränderungen und Wachstum ist. Die warmherzige und rasante Geschichte über das Großwerden berührt Kinder ab 7 Jahren und Erwachsene gleichermaßen.
Maria Parrs Kindergeschichten über Ida, ihren kleinen Bruder Oskar und ihre Abenteuer in der Natur Norwegens werden oft mit denen von Astrid Lindgren verglichen, weiß Rezensentin Ursula Nowak. Dass dieser Vergleich durchaus gerechtfertigt ist, können wir den Beschreibungen Nowaks entnehmen. Wie Lindgrens Geschichten handeln auch Idas Erzählungen vom Aufwachsen in einer verhältnismäßig idyllischen und harmonischen Umgebung - mit liebevollen Eltern in herrlicher Natur, in der sich die Geschwister ziemlich frei bewegen und entfalten dürfen. Doch natürlich ist auch hier nicht alles eitel Sonnenschein, lesen wir. Auch liebende Eltern und Geschwister streiten mal, auch in der Idylle geschieht mal ein Unglück, auch hier müssen Menschen sterben. So muss die lebensfrohe Ida wie jeder und jede andere mit Verlusten umgehen lernen, mit Angst, Trauer, Wut, Scham, mit Freiheitsdrang und Geborgenheitssehnsucht, eben den ganzen widersprüchlichen Gefühlen, die ein junger Mensch so durchlebt. Parr macht diese Gefühle auf wunderbare Weise nachvollziehbar, und die ausdrucksstarken, und humorvollen Zeichnungen von Ashild Irgens illustrieren die Geschichten ganz hervorragend, so die hingerissene Rezensentin.
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