Dieser erste Lyrikband von Esther Kinsky enthält 47 Gedichte, in denen sie an den Ort ihres Romans zurückkehrt. In ihren lakonischen, knappen Versen entfaltet sich eine auratische Welt, die den Leser mit der Melancholie von Vergänglichkeit und Einsamkeit verzaubert und ihn mit der darin aufblitzenden Ahnung von Ganzheit und Vertrauen in den Sinn der Dinge beglückt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29.04.2011
Esther Kinskys Lyrikdebüt "Die ungerührte Schrift des Jahrs" hat es Wiebke Porombka angetan. Die Gedichte über die Natur und das ländliche Leben in den Landschaften Osteuropas sind für sie gekennzeichnet durch Unmittelbarkeit, ihre Einfachheit, ja Kargheit. Auf den ersten Blick wirken diese Gedichte auf Porombka scheinbar unvirtuos, entfalten dann aber eine geradezu beglückende "herbe Schönheit", wie die Rezensentin in ihrer kurzen Besprechung schwärmt, die "den Dingen und den Menschen eine stille Würde verleiht".
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