Immer mehr Menschen wollen nach Deutschland. Sie sehen ein weltoffenes Land und eine "Willkommenskultur". Doch kann das gut gehen? Wie kann unsere Zukunft gesichert werden und zugleich Deutschland Deutschland bleiben? Drei prominente Autoren, die als Bürgerrechtler ihr Leben lang mutig für Freiheit und gegen eine Diktatur gekämpft haben, haben sich in zehn Thesen damit auseinandergesetzt. Sie sprechen aus, was Millionen denken und was trotzdem nicht genau genug gehört werden will. Sie haben erlebt, was Grenzen und was Freiheit bedeuten und wie schnell Staaten zerbrechen können. Ihr Buch ist eine Absage an Multikulti-Naivität und Political Correctness und stellt entscheidende Fragen: Auffanglager für alle Flüchtlinge? Welche Grenzen ziehen und welche schließen? Wann sind unsere Kapazitäten erschöpft? Die Thesen antworten darauf mit unbequemen Wahrheiten und ohne Angst vor Widerspruch. Die drei tun das, was sie ihr Leben lang getan haben: Sie stehen auf für die Bürgerrechte und dafür, dass dieses Deutschland eine Zukunft hat. Mutig, streitbar und mit dem klaren Blick für die Zustände in diesem Land.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 05.07.2018
Rezensentin Necla Kelek lernt mit dem von Gunter Weissgerber, Richard Schröder und Eva Quistorp verfassten Band, wie einfach Politik sein kann, wenn sie sich nur der Vernunft und der Erfahrung bedient. Die von den Autoren zusammengestellten Thesen zu Ursachen, Stand und Perspektiven der Flüchtlingskrise füllen für sie eine Lücke, da die Autoren ohne Furcht vor dem Verdacht der Fremdenfeindlichkeit Tacheles reden. Unterschieden wird zwischen verschiedenen Arten von Flüchtlingen, gefordert werden klare Regeln und die konsequente Umsetzung von Entscheidungen: Verantwortung statt Moral, und das von evangelischen Theologen, staunt Kelek. Klare Worte, kluge Analysen und konkrete Ideen für eine politische Wende bietet ihr der Band.
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