Die Erde ist ein Wasserplanet: Zwei Drittel ihrer Oberfläche sind vom Ozean bedeckt. In seinen Tiefen leben geheimnisvolle Wesen in ewiger Dunkelheit, während in den oberen Schichten Raubfische, Wale und Seevögel in einem komplexen Gleichgewicht jagen. Doch dieses Gleichgewicht gerät ins Wanken. In "Kann das Meer die Erde retten?" nimmt uns der Meereswissenschaftler und Taucher Even Moland mit auf eine ebenso eindrucksvolle Reise durch das blaue Herz der Erde. Wir begegnen der Schönheit und Vielfalt des marinen Lebens - und den Herausforderungen, die der Mensch durch Klimawandel, Überfischung und Verschmutzung verursacht. Aber der Ozean ist mehr als ein Patient. Er ist auch Teil der Lösung. In seinen Tiefen liegen Antworten auf die dringlichsten Fragen unserer Zeit - von nachhaltiger Ernährung über medizinische Innovationen bis hin zum Klimaschutz.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.04.2026
Nicht sehr optimistisch ist Rezensentin Sylvia Staude nach der Lektüre dieses informativen Buches, was die Zukunft der Menschheit angeht. Denn Even Moland, ein Meeresforscher, berichtet hier wenig Erbauliches über den Zustand der Meere, die auf unserem Planeten nunmal äußerst wichtig sind. Es geht unter anderem um Fischerei beziehungsweise Überfischung - bestehende Subventionen nützen vor allem dem hochindustrialisierten, für die Bestände schädlichen Fischfang, sinnvoller wäre es, kleinen Fischereibetrieben zu helfen. Denn, dass die Menschheit auch in Zukunft Fisch als Lebensmittel benötigt, glaubt Moland schon. Weiterhin geht es um den Klimawandel, der diverse Auswirkungen auf die Weltmeere hat und um die Notwendigkeit von maritimen Naturschutzgebieten. Ab und an lässt das Buch Staude auch Hoffnung schöpfen, etwa wenn Moland davon berichtet, dass sich Meeresgebiete, wie das Bikini-Atoll, sogar nach jahrelangen Atombombentests wieder zu funktionierenden Ökosystemen entwickeln. Insgesamt brauchen wir jedoch, was den Umgang mit Meeren angeht, dringend ein Umdenken, lernt die Rezensentin aus diesem schlauen Buch.
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