Flämische Malerei des Barock in der Alten Pinakothek

Cover: Flämische Malerei des Barock in der Alten Pinakothek
DuMont Verlag, Köln 2002
ISBN 9783832172558
Gebunden, 519 Seiten, 58,00 EUR

Klappentext

Katalog. Text von Konrad Renger und Claudia Denk. Die berühmtesten Werke der flämischen Barockmalerei von Peter Paul Rubens, Anton van Dyck und Jacob Jordaens, von David Teniers, Adriaen Brouwer und Jan Brueghel d. Ä. sind in der Alten Pinakothek in München versammelt. Dieser opulente, großformatige Band mit 350 Farbtafeln und ganzseitigen Farbdetails zu jedem der über 170 Gemälde vermittelt ein neues Bild dieser weltweit herausragenden Sammlung. Er macht anschaulich, was die wissenschaftlichen, auf umfangreichen Forschungen beruhenden Texte flüssig und allgemein verständlich vertiefen.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 12.12.2002

Mit diesem Katalog, der den Bestand an flämischer Malerei in der Alten Pinakothek in München erfasst und wissenschaftlich beleuchtet, ist Martin Wanke vollauf zufrieden. Er sieht den Band vor allem auch dem interessierten Laien "entgegenkommen", vorausgesetzt, der hat keine Scheu vor "anspruchsvollen Kommentaren", wie der Rezensent betont. Warnke lobt die Qualität der Abbildungen und hebt hervor, dass auch eine Vielzahl an Röntgen- und Infrarotaufnahmen beigegeben sind. Als besonders erhellend und das Verständnis der Werke erleichternd preist er die Einführungen zu den einzelnen Künstlern, die den Bildern vorausgehen. Nach Meinung des Rezensenten gestaltet sich unter diesen Vorgaben die Beschäftigung mit den nachfolgenden Bildern als noch fruchtbarer. Ein "Schwerpunkt" des Katalogs seien die Werke von Rubens, die in der Sammlung besonders gut vertreten sind Hier können die beiden Autoren unter Berücksichtigung der "hoch spezialisierten Forschung", die es dazu bereits gibt, so manche "Detailfragen" klären, so Warnke zufrieden. Interessant scheint dem Rezensenten auch die Untersuchung der Bildträger bei Rubens Gemälden, die gewöhnlich aus aneinander geleimten Brettchen bestehen. Die Erklärung, dass sich an ihrer Verwendung nicht zuletzt die "Sparsamkeit" des Künstlers zeige, demonstriert für Warnke einmal mehr, dass mit solcher Art Katalogen "umsichtige Wissenschaft" oft genug ein Stück "wirkliches Leben erschließt".

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 19.11.2002

Konrad Rengers und Claudia Denks Katalog zur Sammlung flämischer Meister des Barock in der Alten Pinakothek München hat Rezensent Hans Jakob Meier völlig begeistert. Ihr prächtiger, ebenso schöner wie nützlicher Katalog stellt nach Ansicht Meiers nicht nur ein "profundes Standardwerk" für Kenner und Quellenforscher dar, sondern ist auch ein "Genuss für jeden Augenmenschen". Denn die Aufmachung des Werkes lässt für Meier keine Wünsche offen. So haben ihn die "feine, übersichtlich teilende" Typographie und die anschauliche Gliederung der sammlungsgeschichtlichen, biografischen und beschreibenden, jargonfreien Texte ebenso überzeugt wie die "üppige, aber nie wahllose" Ausstattung mit Farbtafeln, die durch das Werk der einzelnen Meister führen. So können Entwicklungen in Kolorit und Malweise flämischer Meister der Münchner Sammlung in aufschlussreichen Gegenüberstellungen im Einzelnen studiert werden, freut sich Meier.

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