Herausgegeben von Adrienne Brodeur und Samantha Schnee. 1997 gründete der Filmregisseur und Produzent Francis Ford Coppola die Literaturzeitschrift Zoetrope. Auf der Suche nach Talenten und Stoffen für das Kino veröffentlicht er Kurzgeschichten junger und berühmter Autoren. Die besten Beiträge zu Film und Fiktion aus den ersten Jahren finden sich in diesem Band: Melissa Bank, Nicola Barker, Jon Billman, Amy Bloom, Robert Olen Butler, George Makana Clark, Tim Gautreaux, Philip Gourevitch, Adam Haslett, Peter Lefcourt, David Mamet, Javier Mar as, Lucia Nevai, John Nichols, Emily Perkins, Sara Powers, Salman Rushdie und Chris Spain.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2003
Der von Adrienne Brodeur und Samantha Schnee herausgegebene Band, der eine Auswahl von siebzehn Storys aus Francis Ford Coppolas Magazin "Zoetrope: All-Story" versammelt, zeichnet sich nach Ansicht von Rezensent Peter Körte vor allem durch "gediegenes Mittelmaß" aus. Das Magazin basiert nach Auskunft Körtes auf einer "simplen Idee": Coppola hat einen Einfall und seine Angestellte Adrienne Brodeur sucht den passenden Autor, der damit machen kann, was er will. Das Ergebnis findet Körte keineswegs berauschend: "ein paar Fingerübungen, konventionelle Short stories, keine wirklichen Entdeckungen". Eine Stimme, ein Sound, "der einen überraschte oder packte", sucht er vergeblich. Nicht einmal die beiden Beiträge der prominenten Autoren Salman Rushdie und David Mamet reißen die Sache heraus. Nichtsdestoweniger hält Körte "Zoetrope: All-Story" für "ein sympathisches Projekt", nur von Coppola hätte er sich mehr erwartet.
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