Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.04.2010
So hat der mit "alex" zeichnende Rezensent den gewöhnlich in strengem Schwarzweiß festgehaltenen Samuel Beckett noch nie gesehen, nämlich vor marokkanischer Urlaubskulisse in kurzen Hosen und Sandalen. Ganz andere Seiten des Dramatikers kommen in den Aufnahmen des Fotografen Francois-Marie Banier zum Vorschein, stellt der Rezensent positiv überrascht fest. Der Fotograf lässt in der Einleitung zu diesem Band wissen, er habe zunächst nicht gewusst, wen er da 1978 in Tanger ablichtete und sich erst später mit dem Meister des absurden Theaters befreundet, referiert der Rezensent, der am Ende in Aufnahmen wenige Monate vor Becketts Tod, dann doch wieder den "auratischen Beckett" in den letzten Schwarzweiß-Bildern entdeckt.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…