Inspiriert von den Ideen des Nobelpreisträgers Muhammad Yunus, fordern die Autoren den Durchbruch zu einer humanen Marktwirtschaft. Ihre Vorschläge basieren auf dem Social-Business-Konzept. Mit ihm stellt sich die Wirtschaft nicht länger in den Dienst der Gewinnmaximierung, sondern fördert Nachhaltigkeit und soziale Belange. Yunus Kleinkredit-System in Bangladesch beweist, dass keine Milliarden nötig sind, um einer breiten Bevölkerungsschicht den Weg aus der Armut zu ermöglichen. Ausgestattet mit einem kleinen Startkapital, haben es nahezu alle Kreditnehmer zu relativem Wohlstand gebracht. Die Social-Business-Ökonomie ist wesentlich humaner und wirtschaftlich effizienter als eine auf Wachstum und Rendite orientierte und bietet die Chance auf ein Weltwirtschaftswunder, das eine radikale Wende zu globaler Nachhaltigkeit und sozialer Balance herbeiführen kann.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 22.02.2010
Hinter der von den beiden Autoren Franz Alt und Peter Spiegel in diesem Buch vorgestellten Perspektive einer zugleich effizienten und fairen, "humanen Marktwirtschaft" erkennt der Rezensent Johannes Klotz die Hoffnung, dass sich als Lernprozess aus der Krise die Methode des "Social Business" durchsetzen wird. Statt um Spekulationsgewinne, erklärt uns der Rezensent, geht es in dem von Alt und Spiegel propagierten Konjunkturprogramm um Arbeitszufriedenheit, Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit. Für Klotz ist das Buch ein empfehlenswerter Ratgeber zur rechten Zeit.
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