Von der Verkündigung Jesu von Nazareth über das Urchristentum und die Alte Kirche bis zum Ende der Antike: International renommierte Fachgelehrte aus verschiedenen Disziplinen stellen den aktuellen Stand der Forschungen zum frühen Christentum dar. Dabei steht durchgängig die Frage im Vordergrund, ob und wie der enorme historische Erfolg einer ursprünglich marginalen religiösen Bewegung erklärbar ist. Wie ist der enorme historische Erfolg einer ursprünglich marginalen religiösen Bewegung erklärbar? International renommierte Fachgelehrte stellen den aktuellen Stand der Forschungen zum frühen Christentum dar. Mit Beiträgen von: Friedrich Wilhem Graf, Annette Merz, Hans-Josef Klauck, Oda Wischmeyer, Thomas Söding, Udo Schnelle, Reinhard Feldmeier, Jan Christian Gertz, Andreas Lindemann, Hartmut Leppin, Hans Reinhard Seeliger, Hubert Cancik, Christoph Markschies, Roland Kany und Kurt Flasch.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2009
Wolfram Kinzig begrüßt diesen von Friedrich Wilhelm Graf und Klaus Wiegandt herausgegebenen Band über die "Anfänge des Christentums". Er schätzt das Buch als gute Einführung in dieses weitverzweigte Forschungsfeld. Die einzelnen, meist in essayistischer Form vorliegenden Beiträge scheinen ihm gut lesbar. Deutlich werden für ihn aber auch Spannungen zwischen den verschiedenen Beiträgen bei der Darstellung des frühen Christentums. Er hebt hier etwa die doch recht verschiedenen Einschätzungen hervor, die der katholische Patrologe Roland Kany und der Philosoph Kurt Flasch über den Kirchenvater Augustinus abgeben. Kinzig moniert einige Lücken, die ihm für die beschränkte Wahrnehmung des Christentums in der Öffentlichkeit und in Teilen der Theologie symptomatisch erscheinen. So vermisst er zum Beispiel eine genauere Beschreibung des Gottesdiensts in seiner historischen Bedingtheit.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…