Benedikt XVI. hat als erster Papst der Geschichte ein Buch über Jesus vorgelegt. Damit möchte er die Aufmerksamkeit auf die Mitte des Christentums lenken. Rabbi Jacob Neusner sowie renommierte evangelische und katholische Theologen gehen in ihren Stellungnahmen den Stärken und Schwächen des Jesus-Buches nach. Wie steht es um den Anspruch, über die Jesusdarstellungen der historischen Kritik hinauszugehen? Gelingt es, die Leserinnen und Leser in die Freundschaft mit Jesus zu führen? Ist der Jesus der Evangelien tatsächlich stimmiger als die hypothetischen Rekonstruktionen der Bibelwissenschaftler?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.03.2008
Hermut Löhr begrüßt diesen von Jan-Heiner Tück herausgegebenen Band, der zahlreiche Beiträge zur Debatte über Joseph Ratzingers Buch "Jesus von Nazareth" versammelt. Er hebt hervor, dass hier neben Neutestamentlern, "biblischen" oder "kanonischen" Exegeten auch Systematiker und Philosophen zu Wort kommen, was ihn sehr freut. In seiner Besprechung stellt Löhr einen vielstimmigen Chor von unterschiedlichen Meinungen vor, wobei man sich unwillkürlich ins Doktorantenkolloquium einer theologischen Fakultät versetzt fühlt. Seine Darstellung der diversen Positionen ist für den theologischen Laien leider nur schwer zu verstehen. Die meisten Beiträge scheinen ihm jedenfalls instruktiv, auch wenn er nicht immer mit ihnen übereinstimmt. Besonders die Beiträge von Magnus Striet und von Jan-Heiner Tück führen seines Erachtens die Diskussion weiter.
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