Herausgegeben von Irene Diekmann, Peter Krüger und Julius H. Schoeps. "Geopolitik" war als Begriff nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang verpönt. Seit Ende der siebziger Jahre und vor allem seit dem Zusammenbruch des Ostblocks nach 1989 scheint sich das geändert zu haben, denn es gibt wieder einen geopolitischen Diskurs. In den vorliegenden beiden Bänden wird die Geopolitik sowohl in ihren historischen als auch ihren geographischen und politikwissenschaftlichen Bezügen untersucht. Die Beiträge des ersten Bandes befassen sich mit der Zeit von 1890 bis zum Zweiten Weltkrieg, wobei insbesondere auf die Ursprünge, Erscheinungsformen und die schließliche Diskreditierung der Geopolitik durch den Nationalsozialismus eingegangen wird. Die Beiträge des zweiten Bandes beschäftigen sich mit den Debatten um die Geopolitik, die nach 1945 geführt wurden und gehen der Frage nach, ob in der Gegenwart geopolitisches Denken noch eine Rolle spielt.
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