Für dieses konzentrierte Buch sei es höchste Zeit gewesen, meint Christoph Heinrich, genervt von einem wild wuchernden Wachsen der Warhol-Literatur, bei der man vor allem auf die Geschichten über "Andy and I" oder vielmehr "I and Andy" stoße. Der Katalog aber, würdigt Heinrich, sei nun endlich die "Lehrmeinung" und das definitive Kompendium der Bilder, Skulpturen und Zeichnungen Warhols. Große Entdeckungen ließen sich zwar nicht machen, räumt Heinrich ein, aber ein paar kleine. Darüber hinaus sei der Katalog sorgfältig recherchiert, mit ausführlichen Kommentaren versehen, prachtvoll ausgestattet. Allein einen Makel hat Heinrich ausgemacht: Den exorbitanten Preis.
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