This photographic journey of the African American struggle for equality begins with abolitionists like Harriet Tubman, who escaped slavery in 1849 and then helped others to freedom, and continues to the present. Freedom chronicles the battle to eradicate slavery through the Civil War (1861-65) and, once slavery was officially outlawed, it traces the evolution of its dual legacy - segregation and racism. The struggle for equal rights involves small acts of personal bravery and sweeping proclamations of legal and moral import; it is the stuff of economics, war, tradition, despair, politics, hope, activism, vigilance and violence. It engages black and white, heroes and the unheralded, public acts of protest and private moments of introspection.
Der über 500 Seiten starke Bildband "Freedom" hat Rezensentin Julia Große vollauf überzeugt. In chronologisch unterteilten Kapiteln mit "fundierten" einleitenden Texten sowie Erklärungen zu jedem der über 600 Fotografien zeichnet der Band nach Darstellung Großes nicht nur die komplexe Geschichte des afroamerikanischen Kampfes um Gleichberechtigung nach, sondern auch das Herausbilden einer eigenen Kultur und eigener Lebensentwürfe. Auch der Beginn der Rassentrennung und der Ausbildung des weißen Rassismus wird dokumentiert: Die Fotografien zu damals gängigen Lynchpraktiken, Ende des 19. bis in die ersten zwei Dekaden des 20. Jahrhunderts, sind für Große "in ihrer Grausamkeit kaum zu ertragen". Die größte Aufmerksamkeit widmet der Band dem Zeitraum des Civil Rights Movements und der Entwicklung der Black-Power-Bewegung. Große hebt diesbezüglich hervor, dass es den Autoren auch hier gelingt, dieses Kapitel afroamerikanischer Historie vor einer bloßen Reduzierung auf den schillernden Begriff der Black Power zu bewahren.
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