Georg Picht entwirft eine Geschichte der Vernunft und der Wahrheit im Horizont einer absolut gesetzten Gegenwart. Er gewinnt dem philosophischen Denken die Offenheit der Zeit ab und begründet in diesem Horizont sein Verständnis von Vernunft und von Verantwortung. Alles was ist, befindet sich in der Zeit. Die Welt wird zusammengehalten von der Einheit der Zeit. Diese Einheit kann nicht mehr, wie seit Parmenides im Modus der ewigen Gegenwart, das heißt als Identität gedacht werden. Vielmehr ist für unsere Erfahrung von Zeit die Differenz von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft konstitutiv. In seinem gesamten philosophischen Werk fragt Georg Picht deshalb in immer neuen Anläufen: Wie können wir wissen, daß wir in der Zeit sind? Wie zeigt sich der Horizont der Zeit?
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