Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 09.11.2000
Ein aufregendes Buch, findet Kritikerin Karena Lütge, das wissenschaftliches Gewicht habe und "gleichzeitig fern jeder Insider-Terminologie die Kunstgeschichte von einer ihrer schönsten Seiten zeigt, nämlich von der Ikonografie". Lütge führt in ihrer Besprechung durch die Jahrhunderte, durch Bilder und die Geschichte des Motivs "Maler und Modell". Aber auch durch die Entstehungsgeschichte des Buches selbst, dessen Urform schon vor dreißig Jahren als Dissertation des heutigen Direktors des Essener Folkwang-Museums entstand. Nun sei es erschienen, gekürzt auf einen Umfang, der auch Laien nicht erschrecken müsse. Besonders rühmt die Rezensentin die "präzisen und wunderbar geduldigen Bildanalysen" mit denen Költzsch Unterschiede interpretiere, die auf den ersten Blick "ganz und gar nicht augenfällig" seien. Auf diese Weise werde dies Buch " jenseits aller Fachgrenzen und Metatheorien" zur Einladung und Anleitung zu neugierigem Schauen.
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