George Soros ist der erfolgreichste Spekulant unserer Zeit. Er hat ein Milliardenvermögen angehäuft, indem er Währungen oder Aktien in jeweils günstigen Momenten kaufte oder abstieß. Zum Teil hat er die Veränderungen des Marktes nicht bloß antizipiert, sondern selber herbeigeführt. Doch was macht man mit 7 Milliarden Dollar, wenn man über 70 ist? Man versucht, die Welt zu verändern. Schon seit Ende der 70er Jahre hat sich der Spekulant Soros auch sozial engagiert. Zudem versucht er immer mehr, seine außergewöhnliche Fähigkeit, künftige Entwicklungen vorauszuberechnen, in der Politik einzusetzen. Und dies stets mit einem weit reichenden gesellschaftspolitischen Anliegen. Sein erklärtes Leitbild ist die Vision einer offenen Gesellschaft, wie sie der politische Philosoph Karl Popper entwarf.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.2007
Verhalten äußert sich Harald Biermann über dieses Buch des Milliardärs George Soros. Er sieht darin ein "flammendes" Plädoyer für eine neue Weltordnung, die sich durch eine "internationale Rechtsstaatlichkeit" auszeichnet, verbunden mit einer von Karl Popper angeregten Vision einer "offenen Gesellschaft" und heftiger Kritik an der Regierung Bush. Soros' Ausführungen muten Biermann insgesamt recht "abenteuerlich" und "utopisch" an. Deutlich wird, dass er wenig damit anfangen kann. Unangenehm berührt zeigt er sich vom Hochmut des Autors sowie von dessen Bestreben, sich permanent selbst als Vorkämpfer für Freiheit und politische Partizipation zu stilisieren.
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