Wenn man ehrlich sein will, ist dieser Kriminalroman vor allem etwas für ausgemachte Anhänger von Georges Simenon, räumt Franz Schuh ein. Denn mit "Vergnügen", so der Rezensent, lasse sich das Buch nur bei einem ausgeprägten "musealen Interesse" lesen. Der in einem Provinzgasthof im Elsaß spielende Roman sei vor allem aus "Versatzstücken" des Trivialromans gebaut und habe eine eher "holzschnittartige Unheimlichkeit" zu bieten, die an die Filme der 30-er und 40-er Jahre erinnert, lässt er die Leser seiner Kritik wissen. Dennoch hat Schuh, wie stets in Simenons Büchern, eine "Aussage über die conditio humana" gefunden, die in der Beschreibung des sonderbaren Fremden in der Provinz und seiner Wirkung auf die Einheimischen steckt.
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