Wie steuert die Politik die Informationen, die an die Öffentlichkeit gelangen? Wie entscheiden die Medien über die Nachrichten, die für die Bevölkerung übrig bleiben? Und wo bleibt in diesem Verwirrspiel die Wahrheit? Was haben Albert Einstein und Sigmund Freud damit zu tun, was ist die Nirvana-Taktik und was die Tote-Katzen-Strategie? Keiner weiß das besser als Gerald Fleischmann, der als Kommunikationsprofi den Begriff Message Control geprägt hat. In diesem Buch plaudert er erstmals aus der Schule und zeigt anhand von Politikern wie Sebastian Kurz, Karl Nehammer und Bruno Kreisky über Angela Merkel und Helmut Kohl bis zu Barack Obama, mit welchen Strategien moderne Politik kommuniziert. Wer wissen will, wie die geheimen Kniffe und Strategien bekannter Polit-Größen aus den vergangenen Jahrzehnten funktionieren, bekommt sie hier anekdotisch und unterhaltsam erklärt und wird Politik und Medien künftig mit anderen Augen sehen. Leserinnen und Leser dieses Buches jagen von einem Aha-Effekt zum nächsten.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.03.2023
Rezensent Stephan Löwenstein nimmt ein paar Bücher unter die Lupe, die seit dem Rücktritt von Sebastian Kurz erschienen sind, darunter "Message Control" von Gerald Fleischmann, dem ehemaligen Pressemann von Kurz. Fleischmann erläutert die Medienstrategien, die während Kurz' Kanzlerschaft unter dem titelgebenden Begriff zusammengefasst und angeprangert wurden. Man warf Fleischmann vor, mit Tricks und gezielter Druckausübung die Medien zu manipulieren. Der Rezensent hätte sich mehr persönliche Anekdoten des PR-Mannes gewünscht, auf die vielen Zitate von Sun Tsu hätte er indes verzichten können. Mit Interesse liest er hingegen, wenn der Autor die einzelnen Kommunikationsstrategien darlegt, etwa die auf Fleischmann zurückgehende "Nirvana-Taktik": Wie die Band Pop-Melodien als Heavy-Metal spielte, so habe Kurz Erfolgskonzept darin bestanden, politische Inhalte der ÖVP mit den Strategien der "SPÖ-Medienorgel" um Bruno Kreisky zu vermitteln. Die "Inseraten-Affäre", in der immer noch gegen Fleischmann selbst ermittelt wird, wird im Buch übrigens nicht thematisiert, merkt Löwenstein an.
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