Gerald Uhlig-Romero ist Träger eines ererbten Gendefekts (Morbus Fabry), der sich in Symptomen wie Schmerzattacken, Fieberschüben, Hornhauttrübung, Herzproblemen und Nierenfunktionsstörungen äußert und meist zu einem frühen Tod führt. Erst in seinem 53. Lebensjahr konnte dieser Defekt von den Ärzten diagnostiziert und therapiert werden - unendlich viele verzweifelte und qualvolle Jahre, in denen zuletzt eine Nierentransplantation überlebensnotwendig wurde. Diesem Schicksal hat der Autor gleichwohl ein erfolgreiches Leben abgetrotzt. Wie es ihm gelang, seiner Krankheit zu begegnen und in der Schule, in der Familie, im Beruf zu bestehen, davon erzählt er in diesem Buch
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.06.2009
Eine "eindringliche Schilderung" eines Lebens mit einer unheilbaren Krankheit und der ständigen Angst vor einem vorzeitigen Tod erblickt Michael Pawlik in Gerald Uhlig-Romeros Buch "Und trotzdem lebe ich". Er rekapituliert die Lebensgeschichte des Autors - Gründer des Cafe Einstein Unter den Linden in Berlin - und berichtet von dessen Odyssee durch unzählige Arztpraxen, einer Nierentransplantation, der Diagnose eines seltenen Gendefekts namens Morbus Fabry, die Uhlig-Romero erst mit 53 Jahren erfuhr. Mit dessen Daseinsmaxime "Lebe intensiv!" kann sich Pawlik gleichwohl nicht anfreunden.
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