Gerd Lüdemann, Frank Schleritt

Arbeitsübersetzung des Neuen Testaments

Cover: Arbeitsübersetzung des Neuen Testaments
Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2008
ISBN 9783825231637
Gebunden, 567 Seiten, 34,90 EUR

Klappentext

Für Studiengänge ohne Griechischkenntnisse. Lüdemanns Übersetzung des Neuen Testaments bleibt nahe am griechischen Text und ist in verständlichem Deutsch gehalten. Zugleich ist sie dem gegenwärtigen Forschungsstand der Textkritik verpflichtet. In die Übersetzungen der einzelnen Schriften fließen die Ergebnisse der Redaktions-, Form- und Quellenkritik der einzelnen Schriften des Neuen Testaments mit ein. Dieses Arbeitsbuch eignet sich ideal für Bacherlor-Studiengänge und Studierende, die ohne Griechischkenntnisse mit dem Neuen Testament arbeiten möchten. Es finden sich zahlreiche Hilfen: Unterschiedliche Markierungen in Text und Schriftbild erleichtern es, Sinnabschnitte, Brüche im Gedankengang oder mögliche Texteinschübe zu erkennen. Stilisierte Texte etwa, die auf den Verfasser der jeweiligen Schrift zurückgehen, erscheinen in unterschiedlicher Weise vom Kontext abgesetzt; das Gleiche gilt für Traditionsstücke und in zahlreichen Fällen auch für Zitate aus dem Alten Testament. Soweit es sich dabei um Texte in gehobener Prosa handelt, werden diese in den mutmaßlichen Zeilenlängen wiedergegeben.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 06.12.2008

Erfreut zeigt sich Arno Widmann über diese "Arbeitsübersetzung des Neuen Testaments", die er zur Lektüre in der Adventszeit nur empfehlen kann. Allerdings weist er nachdrücklich darauf hin, dass sich diese Übersetzung Gert Lüdemanns, Göttinger Professor für Geschichte und Literatur des frühen Christentums, und Frank Schleritt, Mitarbeiter am neutestamentlichen Seminar der Universität Göttingen, nicht unbedingt zum "Schmökern" so eignet wie Klaus Bergers und Christiane Nords Übersetzung "Das Neue Testament und frühchristliche Schriften". Denn vorliegende Übersetzung orientiert sich dem Rezensenten zufolge eng am griechischen Text. So habe man fast den Eindruck, es handle sich um die rechte Seite einer zweisprachigen Ausgabe. Aber genau das gefällt Widmann. Neben der Nähe der Übersetzung zum Originaltext ist die deutliche Hervorhebung von Listen, Versen und Zitaten durch Einzüge für ihn eine weitere Stärke der "Arbeitsübersetzung".

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