Mit Bildern von Carl Manea. In einfachen und kindgerechten Worten erzählt Margot Käßmann die wichigsten und schönsten Geschichten des Alten und Neuen Testaments.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.04.2011
Irgendwie ist Margot Käßmanns "Bibel für Kinder" nicht Fisch, nicht Fleisch, meint Rezensent Ulf von Rauchhaupt. Angelehnt an die klassische Bibelübersetzung Martin Luthers fallen die Anpassungen an den Zeitgeist eher knapp aus, schreibt er: Gut, aus dem Propheten Daniel und seinen Gefährten werden Vegetarier, die statt auf die unreinen "Speisen" Nebukadnezars auf "Fleisch" verzichten. Auch einige etwas "schief" geratene Modernismen sind zu finden, wenn beispielsweise aus den Jüngern Jesu "Freunde" werden. Aber Gott selbst erscheint Rauchhaupt in seinem durchgängig maskulinen grammatischen Geschlecht weiterhin "politisch unkorrekt". Damit gibt die von Carl Manea "üppig illustrierte" Kinderbibel zwar Käßmann-Verächtern keinen Anlass zum Ärgernis, ihren Fans aber auch wenig Grund zur Freude, so der Kritiker.
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