Aus dem Englischen von Thomas Schlachter. Der Engländer Guy Lantern sieht sich, kaum hat er mit seinem Auto den Norden Frankreichs erreicht, von haarsträubenden Ereignissen überrollt. Ein Blitzschlag, der ihn unverhofft zu einem silberfarbenen Rolls-Royce kommen läßt, bildet dabei nur den bizarren Auftakt. In Saint-Malo lernt Guy schon bald die ebenso schöne wie rätselhafte Béa kennen, die ihm von der geheimnisumwitterten Existenz eines wertvollen alten Gemäldes berichtet. Doch damit nicht genug, tritt auch noch ein groteskes Gaunerduo auf den Plan, das den beiden durch die halbe Bretagne nachsetzt, bis die Geschichte ihren nicht nur geographischen Höhepunkt auf dem Mont Saint-Michel findet. Dies sind nur einige der Ingredienzen. Und wie so häufig jongliert der britische Autor dabei bravourös mit den mannigfachen Erwartungen und vorschnellen Urteilen des Lesers, läßt unvermittelt Wahrheit in Lüge und Ernst in Komik umkippen. Eine buntschillernde und doch leichtfüßige Hommage an Alfred Hitchcock und ein durchtriebener Kriminalroman um Kunst und Betrug.
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