Giselle Clarkson

Schau genau hin!

Das außergewöhnliche Handbuch der Beobachtologie. (Ab 8 Jahre)
Cover: Schau genau hin!
Moritz Verlag, Frankfurt am Main 2025
ISBN 9783895654701
Gebunden, 128 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Katharina Diestelmeier. Schau genau hin: wenn du ein Blatt mit einem Loch findest; wenn du einen Ast voller Moos oder Flechten entdeckst; wenn du ein Spinnennetz siehst. Hier ist der Titel Programm. Der Neuseeländerin Giselle Clarkson gelingt es, Naturthemen so zu präsentieren, dass niemand sich langweilt. Genau richtig für gewiefte Beobachtologinnen und Beobachtologen, die wissen wollen, was sich unter Töpfen und Blättern, in Pfützen oder in feuchten Winkeln verbirgt. Ihnen stellt sie kleinste Lebewesen - Blattläuse, Regenwürmer oder Fruchtfliegen - im Comic-Stil vor und nutzt Bilder zur Erklärung von Phänomenen wie Schreckstarre oder Oberflächenspannung.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 12.06.2025

Wie "apart" Insekten wirklich sein können, lernt Rezensentin Judith von Sternburg in Giselle Clarksons neuem Buch. Der Fokus liegt dabei nicht etwa auf Ekel oder Phobien vor Insekten, erfahren wir, das Buch "gilt dem Leben", so die Rezensentin. Clarkson schildert verschiedene Alltagssituationen, etwa einen Gartencenter-Besuch, und die Möglichkeiten, sich durch genaue Beobachtung der anwesenden Tierchen die Langeweile zu vertreiben. Ganz nebenbei vermittelt sie damit eine Menge Wissen über spannende Spinnenarten und den Umgang mit empfindlichen Regenwürmern, freut sich Sternburg, die besonders auch die feinsinnigen, bunten Zeichnungen genießt.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 08.05.2025

Ein Hoch auf die Beobachtologie! So könnte man die begeisterte Besprechung zusammenfassen, die Rezensentin Katrin Hörnlein diesem Buch zukommen lässt. Autorin Clarkson fordert ihre jungen Leser - wobei das Buch auch von älteren mit Gewinn gelesen werden kann - dazu auf, so Hörnlein, zu Beobachtologen zu werden. Was macht ein Beobachtologe? Er geht laut Rezensentin mit offenen Augen durch die Welt und beobachtet die vielen Kleinstlebewesen, die sich auf dem Boden, unter Steinen, oder auch hinter Vorhängen befinden. Anschaulich und humorvoll geht die Autorin auf Anatomie und andere Eigenarten dieser Lebewesen, primär Insekten, ein, freut sich die Kritikerin. Manche Informationen würden durch kleine Comiczeichnungen vermittelt. Außerdem ist Clarkson wichtig, dass Beobachtologen achtsam mit Kleinstlebewesen umgehen, wozu das Buch praktische Tipps erhält, so Hörnlein, die nach der Lektüre aufmerksamer auf die Welt blicken und sich weniger vor Nacktschnecken und anderen kleinen Lebewesen ekeln will.

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 03.04.2025

Die "außergewöhnliche Einladung für Entdeckungsstreifzüge" der Neuseeländerin Giselle Clarkson nimmt Kritikerin Kim Kindermann mit diesem Kinderbuch gerne an: In unterschiedliche Habitate von "Auf dem Gehweg" bis "Hinter dem Vorhang" gegliedert, können die Leserinnen und Leser allerhand über die kleinsten Lebewesen erfahren. Landasseln, lernt Kindermann, rollen sich beispielsweise bei Angst zusammen, gefressen werden sie von der Spinnenart der großen Asseljäger. In farbenfrohen Illustrationen schildere Clarkson nicht nur Details zu den Arten, sondern vermittle auch anschaulich, wieso man überhaupt zwischen ihnen unterscheidet und wie ihre lateinischen Namen lauten. Die Rezensentin hofft, dass bald mehr von der Autorin auf Deutsch zu entdecken ist.

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