Aus dem Amerikanischen von André Mumot. Es ist das spektakulärste Gerichtsverfahren des Jahrzehnts: Jessica Silver, Erbin eines Immobilienmoguls, verschwindet, und ihr Lehrer Bobby Nock wird des Mordes angeklagt. Der Afro-Amerikaner führte eine geheime Affäre mit Jessica. Die Jury ist gespalten, bis die junge Geschworene Maja alle von einem Freispruch überzeugt. Jetzt, 10 Jahre später, wird der ganze Fall neu aufgerollt. Als einer der Geschworenen tot aufgefunden wird, gerät Maja ins Visier der Polizei und wird zur Hauptverdächtigen.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 27.02.2021
Rezensent Ulrich Noller fühlt sich gut unterhalten mit Graham Moores Justizthriller. Der Text bedient das Genre gekonnt und auf unaufgeregte Weise, versichert der Rezensent, und er hebt zudem ab auf die Schwächen des US-Rechtssystems mit seinen Geschworenengerichten. Die Geschichte um eine Staranwältin, die von ihrer Vergangenheit als Geschworene in einem aufsehenerregenden Mordfall eingeholt wird, erzählt Moore "gewitzt" und spannend, eben, wie es ein echter Thriller verlangt, so Noller.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…