In englischer Sprache. Mit 260 farbigen Abbildungen. Im Zuge sogenannter No-net-land-take-Stadterneuerungsansätze, die den bestehenden Raum besser nutzen und keinen neuen erschließen möchten, gewinnt eines der wichtigsten traditionellen Elemente der Architektur erneut an Bedeutung: das Dach. Dieses Buch bietet einen Überblick über die weltweiten Erfahrungen mit der Wieder- und Neuverwendung von Stadtdächern. 24 Fallstudien veranschaulichen verschiedene Formen des Lebens, des Arbeitens und auch der öffentlichen Nutzung von Dachlandschaften. Allen Projekten gemein ist eine symbiotische Methode, die das Dach mit dem Gebäude (neu) verbindet. Das beinhaltet nicht nur eine bedürfnisorientierte Neugestaltung, sondern auch eine subtile Neujustierung der städtischen Identität. Daneben zeigen die Projekte, wie die Dachlandschaften als Experimentierfelder für neue Technologien, für leichte und schnelle Bauweisen dienen können. Die Neugestaltung der Dachlandschaft gehört zu einer adaptiven Herangehensweise, die weit entfernt ist vom gängigen Bewahren der gegebenen Bausubstanz und dafür einen zukunftsweisenden Weg nachhaltiger Stadterneuerung offenlegt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.10.2021
Rezensent Michael Mönninger gerät ins Träumen mit diesem "Cicerone" über Dachaufbauten, verfasst von den Architekturprofessoren Gustavo Ambrosini und Guido Callegari. Die Erweiterung der Stadtarchitektur in die Vertikale vermitteln die Autoren dem Rezensenten anhand von 24 Beispielen aus aller Welt eher knapp als im Stil eines kiloschweren Bildbandes. Was fehlt, eine noch smartere Nutzung der Dach-Potenziale, wird Mönninger schnell klar, wenn er die Exempel aus den Bereichen Wohnhaus, Industriegebäude und öffentliche Einrichtungen betrachtet. Erfreulich findet Mönninger, dass es sich bei den Aufstockungen längst nicht mehr nur um Luxuswohnungen handelt. Die Projektbeschreibungen und Aufrisszeichnungen im Band hätten gern etwas großzügiger ausfallen dürfen, baurechtliche Erläuterungen fehlen ganz, bemängelt Mönninger.
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