Was der Koran und der Prophet Mohammed über das Jenseits lehren. Mit welchen Vorstellungen vom Paradies gehen muslimische Selbstmordattentäter in den Tod? Über das, was ihnen versprochen wurde, ist in unseren Medien viel spekuliert worden. Was aber sagen der Koran und der Prophet Mohammed wirklich über das Leben nach dem Tod? Sind Paradies und Hölle Orte, in denen körperliche Freuden oder Qualen erlebt werden? Der islamische Theologe Hadayatullah Hübsch analysiert die zahlreichen in den authentischen islamischen Quellen niedergelegten Aussagen über das Jenseits und erläutert, wie sie zu verstehen sind. Das Buch gibt klar Auskunft über das, was der Islam über den Tod und über das, was danach geschieht, lehrt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 30.06.2003
Die Jenseitsvorstellungen des Frankfurter Imam Hadayatullah Hübsch tragen für den westlichen Leser nach Ansicht des "fme" zeichnenden Rezensenten wenig zum Verständnis des Islams bei. Dies liegt vor allem daran, dass Hübsch zwar bestrebt ist, mit seiner metaphorischen Koranauslegung Vorurteile auszuräumen, seine Auslegung mit den konkreten Vorstellungen der Muslime jedoch wenig zu tun hat, wie der Rezensent bemerkt. So behaupte Hübsch, dass es im Paradies nicht zur "sexuellen Vereinigung" komme, weil die Menschen sich dort ja nicht fortpflanzten. Die Hoffnung guter Moslems auf die "schönen Houris" und Ströme aus "Milch, Wein und Honig" dagegen hält er, wie der Rezensent sagt, für Aberglauben. Eine "historisch-kritische Darlegung der islamischen Jenseitsvorstellungen" vermisst der Rezensent.
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