Aus dem Englischen von von Ursel Schäfer. Nach dem spektakulären Regierungswechsel in Griechenland ist die Aufregung in Europa groß - im Zentrum der Diskussionen stehen der neue griechische Finanzminister Yanis Varoufakis und die wirtschaftlichen Verhandlungen, die über die Zukunft Europas entscheiden werden. Doch was will Yanis Varoufakis wirklich? In diesem Debattenbuch analysieren er und seine Co-Autoren die Ursachen der Eurokrise und machen konkrete Vorschläge zu ihrer Lösung, die weder neue Institutionen erfordern noch gegen geltendes EU-Recht verstoßen - und zudem Geber- wie Nehmerländer erheblich entlasten würden. Sie fordern nicht weniger als einen New Deal für Europa.
Vor allem Euphemismen entdeckt Konstantin Richter in diesem Büchlein, das der amtierende griechische Finanzminister Janis Varoufakis den Deutschen und allen Anhängern der Austeritätspolitik zu lesen gibt. Nach genauer Prüfung möchte Richter die Vorschläge des Autors zur Lösung der Eurokrise lieber nicht gutheißen. Restrukturierung von Problembanken, Anleihenausgabe durch die Europäische Zenralbank, ein "New Deal" der Investitionen, Lebensmittelprogramme zur Linderung der Not in Krisenländern - das sind einige der Vorschläge, die der Rezensent vielversprechend und ehrgeizig nennt, allzu ehrgeizig, weil zu wenig auf die Konsequenzen achtend, meint er. Richter sieht den deutschen Steuerzahler schon blechen. Und sucht Rat in Sachen Beendigung der Austeritätspolitik lieber bei Paul Krugmann und Martin Wolf.
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