Mit 160 (158 farbigen) meist ganzseitigen Abbildungen. Unter dem Titel "Von der Geometrie unter dem Lavafeld - Pompeji, wie es bisher nur die Vögel gesehen haben" feiert Andreas Schlüter in der FAZ vom 15.7.2024 den an zeitgenössischer Architektur geschulten Blick von H.G. Esch auf Pompeji. "Die aus der Luft gemachten Aufnahmen sind einmal von poetischer Schönheit [...]. Zugleich aber, und das ist nicht minder faszinierend, vermitteln diese Fotografien auch für den Laien Einblicke in die Stadtplanung der Antike."
Es gibt viele Fotos von Pompeji, doch die Bilder des Fotografen Hans Georg Esch bieten einen ganze neuen Blick, findet Rezensent Tom Mustroph. Esch zeigt nämlich interessante Parallelen zwischen dem modernen New York und der antiken Stadt auf, zum Beispiel die gemeinsame Rasterstruktur. Auch ergeben sich aus dem Vergleich Erkenntnisse über städtebauliche Fragen von heute: Damals wurde lebenswerter gebaut, stellen Fotograf und Rezensent fest. Die Vogelperspektive der Fotos bietet Mustroph jedenfalls faszinierende Überblicke, weshalb er den Band von Herzen empfehlen kann.
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