Schon Jahrhunderte hindurch haben sich zahlreiche Autoren mit dieser kleinen Stadt befasst. Sicherlich hat die einmalige Insellage, die wald- und seenreiche Umgebung schon immer eine besondere Anziehungskraft ausgeübt. Auch davon berichtet dieses Buch. Aber das vermag die Fülle der literarischen Zeugnisse nicht zu erklären. Hans-Jürgen Wohlfahrt, 1989 mit dem Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet, hat sie gesammelt, gesichtet, hat ausgewählt und zusammengestellt: Texte von Ernst Barlach, Willi Bredel, Andreas Claudius, Ricarda Huch, Uwe Johnson, Hermann Kant, Siegfried Lenz und vielen anderen, die - jeder auf seine Art - das ganz "Besondere" Ratzeburgs eingefangen haben.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…