Hans Küng

Was ich glaube

Cover: Was ich glaube
Piper Verlag, München 2009
ISBN 9783492053334
Gebunden, 320 Seiten, 18,95 EUR

Klappentext

Was glaubt Hans Küng ganz persönlich? Er gilt als universaler Denker unserer Zeit; seine Bücher sind in hohen Auflagen in vielen Sprachen über die Welt verbreitet. Doch dieses Buch ist anders, auch wenn es auf seinem gesamten Werk aufbaut. Es ist das persönliche Glaubensbekenntnis eines Mannes, der das theologische Denken weltweit stärker verändert hat als andere. Wenn man aber die ganze gelehrte Wissenschaft, die theologische Formelsprache, die kunstvollen Theoriegebäude wenn man das alles hinter sich lässt, was bleibt dann als Kern des Glaubens? Was brauche ich für mein Leben? Was ist mir unverzichtbar? Von "Lebensvertrauen" über "Lebensfreude", "Lebenssinn" und "Lebensleid" schreibt Hans Küng und schreibt so eine "summa" seines Glaubens - und Lebens.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.10.2009

Bloßstellung durch Paraphrase und Zitat: So könnte man das Prinzip dieser Rezension des jüngsten Werks von Hans Küng bezeichnen. Man staunt, wie großzügig hier das Zitatrecht ausgelegt wird. Viel über das Buch erfährt man dabei vom Rezensenten Friedrich Wilhelm Graf nicht, nur so viel: dass es Küng um eine ganzheitliche Weltsicht geht, die mit vielen Bergsteiger-Metaphern erklärt wird. Die "Rezension" von Graf ist so boshaft, dass es wirklich ganz überflüssig war, am Ende noch einmal zu erklären, wie selbstbezogen und überheblich er Küngs Buch findet.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 12.10.2009

Wie ein neuer Sampler eines etwas müden Langzeitpopmusikers kommt Otto Kallscheuer vor, was Hans Küng da unter dem Titel "Was ich glaube" an Reden und Aufsätzen versammelt. Es geht wieder einmal um den "kleinsten gemeinsamen Nenner" aller möglichen Religionen, um "ein lebensbejahendes Ethos" und um Menschlichkeit. Evergreens, nichts Neues halt, konstatiert der Rezensent, während er lässig im Takt des Küng of Weltethos wippt. Aber für Kallscheuer klingt das alles eher nach Fahrstuhlgedudel als nach Rock 'n' Roll oder gar E-Musik. So bleibt ihm etwa der Begriff "Leben", der ein Leitmotiv von Küngs Schriften darstelle, allzu unbestimmt. "Wer sich von solch sanften Wortteppichen emporheben lässt, der wird auch Küngs nächste CD wieder einlegen", bilanziert Kallscheuer.
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