Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.05.2001
Trotz des etwas - wie er findet - reißerischen Titels kann Jürgen Domsch diesen Band als Ratgeber für in Schwierigkeiten geratene Familienunternehmen durchaus empfehlen. Denn seiner Ansicht nach wird hier kenntnisreich aufgezeigt, dass die Verwandtschaftsverhältnisse und Nachfolgefragen für Familienunternehmen von ebenso großer Bedeutung sind wie etwa das Finanzierungskonzept. Nach Domsch werden hier zahlreiche Tipps (und auch ein Überblick über Beratungsstellen) geboten, die bei Familienkonflikten helfen oder auch verhindern, dass es erst so weit kommt. Gut gefällt dem Rezensenten auch, dass der Autor nicht nur auf die "aktiven Familienmitglieder" eingeht, sondern sich auch mit den Ängsten der nicht aktiven Mitglieder "vor einem 'Aushungern'" beschäftigt. Zwar findet Domsch nicht alles neu, was Eglau hier aufzeigt. Doch die besondere Stärke des Buchs liegt nach Ansicht des Rezensenten in der "Verbindung jahrzehntelanger journalistischer Beobachtung mit der Erfahrung von Praktikern".
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…