Limitiert, numeriert, signiert. Herausgegeben von Werner Bucher und Ueli Schenker. Hans Rudolf Hilty war nicht nur der innovative Herausgeber des "hortulus" und der "Quadratbücher", auch seine Gedichte und seine Kolumnen, die er für die vor ihm verstorbene Zürcher AZ schrieb, werden bleiben. Elegant, bissig, zeitkritisch kommen seine schwungvollen, dann wieder melancholischen Gedichte daher und beweisen, dass Hilty sein in die Wiege mitbekommenes Bürgertum abgeworfen und sich für eine Welt engagiert hat, die nicht den Status quo will, sondern die Würde eines jeden.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.01.2004
Dieser Gedichtband aus der Reihe "fund-orte", so der B. En. zeichnende Rezensent, erlaubt die Wiederbegegnung mit dem Publizisten Hans Rudolf Hilty, einer "eigenwilligen Persönlichkeit der Schweizer Literaturszene". Wie der Rezensent lobend bemerkt, decken die von den Herausgebern Werner Bucher und Ueli Schenker ausgesuchten Gedichte alle "Schaffensphasen" des non-konformistischen Lyrikers ab, in einer für den Leser "erstaunlichen Variationsbreite", in der sich "zarte Sprachmelodien" und "sanfte Ironie" die Hand geben. Der Schwerpunkt der Neuedition liege jedoch auf den "unverkennbar politischen Gedichten" aus den sechziger und siebziger Jahren.
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