Mit Farb- und 120 SW-Abbildungen. Die Publikation basiert auf Gesprächen des Herausgebers Robert Stürzl mit dem Architekten, Bauingenieur und Künstler Hans-Walter Müller, der seit Ende der 1960er Jahre pneumatische Architekturen entwickelt. Müller realisierte aufblasbare Volumen unter anderem für Jean Dubuffet, Salvador Dali und Maurice Béjart und lebt seit 1973 selbst dauerhaft in einer Architektur aus Luft auf einem Flugplatz südlich von Paris. "Hans-Walter Müller und das lebendige Haus" versammelt neben Gesprächen, Fotografien und Zeichnungen aus dem Archiv des Architekten, frühe eigene Texte und ein umfassendes Werkverzeichnis von 1961 bis 2021. Die Publikation ermöglicht damit erstmals in deutscher und französischer Sprache einen detaillierten Blick auf das Lebenswerk des visionären Architekten und Verfechter einer lebendigen Architektur, der 2021 und 2022 mit Ausstellungen im aut Innsbruck, dem Centre Pompidou in Metz und der Cité de l'Architecture in Paris geehrt wird.
Rezensentin Sophie Jung lernt in dieser, wie sie findet,überfälligen Monografie über Hans-Walter Müller eine Menge über das Leben und Schaffen des über 80jährigen Architekten und Künstler. Seine Bauwerke bestehen aus aufgeblasenen Kunststoffwänden, die sogenannte "architecture pneumatique", die 1970 mit der Weltausstellung bereits ihren Höhepunkt erreichte und mit der Müller bis heute arbeitet, weiß Jung. Das Buch enthält neben reichlichen Abbildungen aus dem persönlichen Archiv Müllers auch Gespräche zwischen Stürzl und dem Architekten über dessen Wohnhäuser, deren Grundidee der Rezensentin zufolge umstürzlerisch, aber vor allem "utopisch" ist. Hier lernt man einen Architekten kennen, der unter Laien wenig bekannt, aber dessen Architektur durchaus international ist, schließt Jung.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…