Revolution, Krieg und Faschismus im Blickfeld der Künste. Paul-Emile Borduas, Andre Breton, Marc Chagall, Salvador Dali, Paul Eluard, Max Ernst, Francisco de Goya u. a
Dietrich Reimer Verlag, Berlin 2005
ISBN
9783496013211 Kartoniert, 250 Seiten, 39,00
EUR
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.08.2005
Gemischte Gefühle empfindet Karena Lütge für Jutta Helds Buch über politische Haltungen in der Kunst der Avantgarde. In elf Beiträgen nähert sich die Autorin vor allem über die einzelnen Werke verschiedener Künstler ihrem Schwerpunkt, dem Paris der dreißiger Jahre, lesen wir. Damit zeigt sie "sehr genau und überzeugend" die Kunst als den Spiegel politischer Ereignisse, findet die Rezensentin und ist besonders von dem Kapitel über Marc Chagalls Bild "Die Revolution" gerührt. Sie folgt der Autorin interessiert und mit großer Freude, muss dann aber doch kritisieren, dass es sich bei dem Buch nicht um eine von ihr erwartete Monografie handelt, sondern um eine Sammlung bereits erschienener Aufsätze. Das hinterlässt bei Lütge einen "ziemlich heterogenen Eindruck".
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