Mit farbigen Abbildungen. Seit über achtzig Jahren wird inzwischen weltweit nach den Methoden der Waldorfpädagogik unterrichtet. In vielen Ländern werden daher erfolgreich Elemente dieser Pädagogik und Methodik auch an staatlichen Schulen - etwa in Form von Modellversuchen - eingebracht mit dem Ergebnis: Waldorfpädagogik kann fruchtbarer Bestandteil im gesamten Schulwesen unserer Zeit sein.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.08.2006
Dorion Weickmann erklärt in ihrer Rezension, wieso die Steiner'sche Waldorfpädagogik eine zeitgemäße Alternative zur staatlichen Schulform darstellt. Dem Flickwerk-Aktionismus nach Pisa hält sie diesen aus einem Modellprojekt hervorgegangenen, von Heinz Buddemeier und Peter Schneider herausgegebenen Sammelband entgegen und empfiehlt ihn allen Entscheidungsträgern im Schulwesen zum dringenden Studium. Das positive Fazit der beteiligten Pädagogen und Forscher leuchtet für Weickmann heller als jeder Esoterik- oder Rassismusverdacht, der Rudolf Steiner noch immer umgibt. Die im Band beklagten "erkenntniskritischen Defizite" scheint sie auch zu sehen, ebenso wie die Widersprüche der versammelten Beiträge, wo Lehrern schon mal eine eher anti-Steiner'sche Video-Schulung ans Herz gelegt wird. Auch bleibt Weickmann skeptisch, ob die hier geforderte komplette Privatisierung der Schulen die Lösung ist. Eines aber steht für sie fest: Die Waldorfschülern vermittelte Botschaft: "Du bist wichtig", die ist richtig.
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