Das Kind seiner Eltern (Wendy) reitet gerne und hat ein Lieblingspferd, Mocca. Doch die Mutter (Lady Mamma) ist streng. Vater ist an den Rollstuhl gefesselt und fährt Porsche. Sie haben auch einen Knecht, der schmutzige Stiefel hat. Er wird plötzlich mit dem Beil aus Versehen getroffen. Nachher wollen sie die Müllsäcke mit ihm vor der Polizei verheimlichen. Dann will der Vater das Pferd seiner Tochter an den Schlachtermeister verkaufen. Das gibt Geld für neue Reifen! Das Kind lässt sich aber eintauschen. Als der Schlachthof brennt, hauen alle ab, nur der Vater, der seine Frau vorher überfahren hat, hat Pech. Happy-End.
Wenn Konrad Heidkamp zuvor mit Helge Schneider sympathisiert hat, ist das mit dieser CD vorbei. Jetzt steht er zum Dadaisten und "Meister des Unangemessenen", wie ihn der Kollege Jens Jessen einmal betitelte, ohne Wenn und Aber und stellt ihn in eine Reihe mit Gerhard Polt, Jürgen von Manger und sogar Karl Valentin. Denn genau so wie jene, "so braucht Helge Schneider Helge Schneider". Erst wenn Schneider sein "absurdes Stück deutscher Familienidylle" selbst spreche, entfalte es sich zu voller Größe. "Selbst die trübsten Sätze werden wunderbar, konsequent greift er daneben, schlüpft konsequent in die falsche Stimmlage, spricht zu früh oder zu spät - unsynchronisiert mit der Wirklichkeit." Und auch die verschiedenen Personen würden erst durch Schneiders wandlungsfähige und doch immer charakteristische Stimme angemessen repräsentiert. Am schönsten aber werde es, wenn fast nichts passiert, wenn Schneider einen Satz in den Raum stellt, ins Leere, wo jeder Zusammenhang abhanden kommt. Konrad Heidkamp hat gelacht, Konrad Heidkamp ist zufrieden. Denn wenigstens "Helge Schneider hält, was Helge Schneider verspricht".
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