"Tiger fressen keine Yogis" versammelt die besten Geschichten, Reportagen und Abenteuer von Helge Timmerberg, die zum Teil zuerst in diversen Zeitschriften erschienen sind, wie "Merian", "Süddeutsche Zeitung Magazin" oder "Die Zeit". Immer wieder hat sich Timmerberg auf die Suche in die Ferne begeben. Davon zeugen die Stories dieses modernen Nomaden, der ohne Reisen nicht leben kann: zum Beispiel von der Yakuza in Japan, aus Tel Aviv während des Golfkriegs oder zur Pestzeit aus Maharashtra.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.07.2002
Hier schreibt ein wahrer Fan des Reporters und Geschichtenerzählers Helge Timmerberg: Rezensent Oliver Fuchs ist absolut hingerissen von diesen Abenteuergeschichten aus dem südindischen Dschungel, über Tokioter Yakuza-Bosse oder Jodellehrgänge in der Schweiz. Natürlich, räumt der Rezensent ein, ist der "Reporter" Timmerberg eher eine Erzähler. Um seine Geschichten genießen zu können, müsse man bei einigen "Ungenauigkeiten im Umgang mit der Wahrheit" ein Auge zudrücken können. Timmerberg ist ein Poet, schreibt Fuchs, aber er mache die Welt nicht poetischer, als sie ist - vielleicht ein bisschen aufregender, überraschender und geheimnisvoller. Und vor allem schreibe er einfach verdammt gut, wie Fuchs eingängig erklärt: Beim Lesen fange man prompt an, die guten Sätze zu unterstreichen, bald sei die Hälfte des Buches unterstrichen und man stelle fest, dass die andere Hälfte auch nicht schlecht sei.
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