Aus dem Schwedischen von Angelika Kutsch. Mankells Blick in eine andere Welt: Die Fortsetzung der Geschichte von Sofia, dem Mädchen aus Mosambik: Von ihren drei Geschwistern mag Sofia Rosa am liebsten die siebzehnjährige Rosa, nach der sich alle Jungen im Dorf umschauen. Nachts kuschelt sich Sofia an sie und Rosa erzählt ihr vor dem Einschlafen von der Liebe. Sofia träumt von dem Jungen, der sie auf der Straße angesprochen hat und den sie nur den "Mondjungen" nennt. Doch eines Tages geschieht das Unfassbare: Rosa erkrankt an Aids...
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.11.2002
Henning Mankells Buch kommt der Rezensentin Ulrike Pfeil vor wie eine "Schule der Empathie". Das traurige Schicksal einer jungen Afrikanerin, die durch eine Landmine ihre Schwester und beide Beine verliert, gerate durch Mankells "lakonischen und sparsamen Erzählstil" nicht zum Melodram und eröffne trotz allen Leids einen Zugang zur Gefühlswelt des jungen Mädchens. Es sind vor allem die "großen Fragen nach dem Tod und der Unberechenbarkeit des Lebens", die für Pfeil im Zentrum dieses Buchs stehen.
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