Vom vorderen Orient bis zu den Grenzen Chinas reichte einst der Einfluss der persischen Kunst und Kultur. Der bekannte Kunst- und Architekturhistoriker Henri Stierlin führt zu den faszinierendsten Bauten der persischen Baukunst wie dem Taj Mahal in Agra oder den Moscheen von Isfahan. Er analysiert die Formensprache und die Ornamentik der Bauwerke und erläutert deren Symbolik. In einem eigenen Kapitel widmet er sich besonders symbolhaften Bauten. Ein Ausflug in die prachtvolle Kunst aus Tausendundeiner Nacht.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
Der 1928 in Alexandria geborene Henri Stierlin ist Autor zahlreicher prächtiger Bildbände zur Architektur- und Kunstgeschichte. Sein neuestes Buch "Schätze des Orients" versucht eine These zu entwickeln und zu belegen, dass nämlich in der gesamten islamischen Welt vom 10. bis zum frühen 19. Jahrhundert ein Stil geherrscht haben soll, den Stierlin den "persischen" nennt. Ob das stimmt oder nicht, weiß ich nicht. Aber ganz unabhängig davon, blättert man die mehr als 300 Seiten gerne durch. Die Aufnahmen aus Isfahan und Fatehpur Sikri, aus Delhi und Samarkand sind so großartig, dass man bedauert, mit dem Buch allein zu sein. Man würde diese Pracht gerne jemandem zeigen. Da ist zum Beispiel die Innenansicht des Saals für Privataudienzen, "Diwan-I Khas", im indischen Fatehpur Sikri... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.08.2003
Begeistert ist der mit dem Kürzel "as" zeichnende Rezensent von Henri Stierlins Bildmonografie über die persische Kultur. Die "bestechende Farbaufnahmen" mit Blickwinkel vor allem auf die persische Architektur seien "ein erlesenes Fest für die Augen" des Betrachters. Einer "reichgedeckten Tafel" komme dieser fotografische Streifzug gleich, dessen Schwerpunkte im "indischen Mogulreich" und "Transoxanien" liegen, schwärmt der Rezensent. Er bemerkt aber, dass es sich hier nicht nur um eine Sammlung von Fotos handle, sondern dass hier auch ausführlich Informationen geboten würden zu den historischen Ereignissen der persischen Entwicklung. Bedauern äußert der Rezensent lediglich darüber, dass Miniaturmalerei, Teppichkunst und Keramik so kurz kommen und der "Dialog mit lokalen Baukulturen und Landschaften" fehle. Er gibt aber zu, dass dies dem Genuss nicht abträglich ist und er nur nach dem "Zubrot heische".
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