Aus dem Flämischen von Hedwig von Bülow. Es war einmal ein Schneemann, der nicht schmelzen wollte. Er stand hinter dem Haus am Gartenweg und freute sich über das kalte Wetter. Er schwätzte mit dem Ostwind und plauderte mit der Kohlmeise. Eines Tages hatte die Kohlmeise keinen rechten Appetit. Sie litt unter Meisenknödelmüdigkeit. Aber es kam noch schlimmer. Der Wind drehte. Es war anders. Freundlicher. Und sanfter. Als der Schneemann am nächsten Morgen aufwachte, hatte er nasse Füße...Ein weises Wintermärchen zum Vor- und Selberlesen, in Belgien preisgekrönt.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 14.12.2000
"So soll Schneemann sein", meint Siggi Seuss. So wie der Autor Henri van Daele und der Zeichner Klaas Verplancke ihn geben: "Leise, liebevoll und mit einer feinen Ironie" ließen sie das Vergängliche ahnen und die Schönheit des Augenblicks. Und Seuss ahnt noch mehr: Den Wandel der Natur und den wachsenden Kummer des Schneemanns und "dass Wind, Birken und Tiere mit dem schrumpfenden Helden gelegentlich schwatzen". In diesem Bilderbuch, lesen wir, wohne selbst dem Ende ein Zauber inne.
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