Kein Zweifel: Karl Rahner ist der herausragende katholische Theologe des 20. Jahrhunderts. Die wichtigsten Neuansätze und Tendenzen der gegenwärtigen Theologie sind ohne seine epochemachende Leistung nicht denkbar. Herbert Vorgrimler, langjähriger enger Mitarbeiter Rahners, stellt in dieser Werkbiografie das Leben und Denken des großen Jesuiten vor. Die Grundthemen von Rahners Theologie kommen konzentriert und authentisch zur Sprache.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.03.2004
Alexander Kisslers Urteil fällt überwiegend wohlwollend aus. Eine "akkurate Studie" des streitbaren Reformtheologen Karl Rahner habe Herbert Vorgrimler da zusammengestellt, nur die manchmal überhand nehmende und allzu deutliche Schützenhilfe für den Freund und Lehrer mag den Eindruck manchmal trüben. So verurteilt der Autor die Kritik an Rahner mal als "niederträchtig", mal als böswillig, Hans Urs von Balthasar unterstellt Vorgrimler diesbezüglich sogar "pathologische Züge". Alles in allem, "etwas weniger Parteinahme" hätte dem Werk gut getan, befindet der Rezensent. Die "zitatenreiche" Einführung aber gefällt Kissler, sie lasse die zeitgenössischen Debatten wiederaufleben.
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