Die Biographie des Mannes, der den "Stern" gemacht hat. Ein bislang ungeschriebenes Kapitel deutscher Zeitgeschichte. Hermann Schreiber sichtete mehrere tausend Seiten Aufzeichnungen, Briefe, Vermerke in privaten und amtlichen, nationalen und internationalen Quellen, sprach mit über hundert Zeitzeugen und Weggefährten.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 14.10.1999
Haug von Kuenheim bespricht Hermman Schreibers Biografie des "stern"-Gründers Henri Nannen knapp, aber nicht lieblos. Man erfährt schnell, woran man bei Schreiber ist: "Ihm ist eine fabelhafte, überaus kenntnisreiche, lesenswerte und sehr lesbare, wenn auch sehr ausführliche Biografie gelungen." Solche Sätze liest man in Rezensionen gern. Zu Begründung fasst Kuehnheim kurz die ihm wichtigen Passagen zusammen, um dann schnell wieder einen generellen Eindruck zu geben: Schreiber, meint er, würde viele "Geschichten" aus Nannens Leben erzählen, rücke aber auch ebenso viele Legenden wieder zurecht.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 13.10.1999
Man merkt Michael Rutschkys Rezension an, wie erwartungsvoll er die Henri-Nannen-Biografie gelesen hat und wie sehr er sich selbst für das Leben dieses großen Journalisten und Blattmachers begeistern kann. Was für ein Stoff , hört man Rutschky rufen. Und ganz verhalten klingt aus seinen Zeilen heraus, dass man diese Biografie hätte besser schreiben können. So lobt er denn das "angenehme, zuweilen auch elegante Parlando``, in dem Schreiber Henri Nannens Leben erzählt. Doch für Spekulationen darüber, woraus sich Nannens Genie zusammengesetzt hat, biete Schreiber allenfalls reichliches Material. Befriedigend zusammengesetzt sieht Rutschky es nicht.
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