Mit 150 farbigen Abbildungen. Woran denken wir, wenn wir das Wort Sommer hören? An Sonne, bunte Blumenwiesen, Baden im Fluss oder die Arbeit der Bauern auf dem Feld? Oder wie der italienische Maler Arcimboldo an eine Frau, deren Gesicht aus den Blumen und Früchten des Sommers besteht? Auf sehr unterschiedliche Weise haben die Maler in früheren Zeiten den Sommer dargestellt. Dieses Buch erzählt von gemalten Bildern, von denen viele aus einer Zeit stammen, als Bilder noch etwas Besonderes waren - als es Fernsehen, Video oder Plakate noch nicht gab und Gemälde noch nicht in Museen hingen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 07.11.2001
Dem Mitmachprinzip erteilt die Autorin eine Abfuhr, erklärt uns Rezensent "elb" und scheint darüber nicht allzu traurig. Schließlich ist hier ja auch alles schön chronologisch und nach Themen sortiert und der Begleittext "bemüht sich merklich um Einfachheit." Soweit steht der angepeilten "Wissensvermittlung" also nichts im Weg. Zu betrüben scheint "elb" indes, dass gelegentlich dann doch das Fachvokabular "einbricht". Und dass Kunst in diesem Band bereits um 1950 endet, wie der Rezensent uns informiert, ist sicher auch ein Jammer.
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