Die Aufnahmen, die der heute pensionierte Polizei- und Tatortphotograph Horst Lang in den 50er und 60er Jahren ohne Auftrag, nur seiner eigenen photographischen Leidenschaft folgend, in Essen, Oberhausen und Umgebung angefertigt hat, sind hier erstmals in einem Bildband versammelt. Es ist die letzte große industrielle Blütezeit des Reviers. Und in der rauhen Umgebung der Industrieanlagen, der Zechen und Gruben, der Hüttenwerke und Verkehrsadern gelingt es Lang meisterlich, das Leben der Bewohner in unnachahmlich lakonischen Bildern einzufangen.
Brigitte Werneburg zeigt sich äußerst fasziniert von diesem Band des ehemaligen Tatort-Fotografen der Essener Polizei und stellt diesen Band in eine Reihe mit den "großen Ruhrgebietsdokumentationen von August Sander, Albert Renger-Patsch, Chargesheimer und Bernd und Hilla Becher". Die Rezensentin weist darauf hin, dass Langs Schwarzweiss-Aufnahmen in den Fünfziger-, Sechziger- und Siebzigerjahren entstanden sind und durch ihren "suggestiven, gleichwohl unsentimentalen und stark journalistisch inspirierten" Stil bestechen.
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