Mit einem Essay von Wolfgang Adam. Bearbeitet von Horst Scholke. Herausgegeben vom Gleimhaus Halberstadt. Der Dichter Johann Wilhelm Ludwig Gleim (1719-1803) trug eine der größten Porträtsammlungen von Dichtern, Künstlern und Denkern seiner Zeit zusammen. Diese "Freundschaftstempel" genannte Galerie ist zusammen mit dem unfangreichen Handshriftenarchiv eine Fundgrube für Literatur-, Kunst- und Kulturwissenschaftler. Zu den Dargestellten gehören Lessing, Herder, klopstock, Wieland, Winckelmann und Jean Paul. Für Gleim arbeiteten dabei so bedeutende Maler wie Johann Heinrich Tischbein und Anton Graff. Alle 125 Porträts der Sammlung werden abgebildet und ihre Entstehung anhand historischer Quellen dokumentiert. Ein Essay zeigt Gleims "Freundschaftstempel" im Zusammenhang der den Schöpfungsgeist beflügelden Freundschafts und Geselligkeitsvorstellungen des 18. Jahrhunderts, die in unserer hastigen Zeit völlig verloren gegangen sind.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…