Mit Zeichnungen von Hugo Kükelhaus. Herausgegeben von Barbara Vogel-Kükelhaus. Mit einem Nachwort von Franciscus Adrian.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.04.2001
Eigentlich war Hugo Kükelhaus (1900-1984) gar kein Dichter, sondern ein vehementer Kritiker der "Entleibung des Menschen", der Brechung des natürlichen Erfahrungshungers des Kindes durch elterliche Erziehung und Schule, berichtet Elmar Schenkel. Der Rezensent mutmaßt, dass gerade diese Annahme den Autor dazu gebracht hat, den Träumling, ein Zwischenwesen, das Mensch, Tier, Pflanze und Stern vereint, zu schaffen. Gleichklang zwischen diesen verschiedenen Lebensformen werde hier tatsächlich erzeugt, meint Schenkel. Nämlich ein Gleichklang zwischen Tuschzeichnung und sparsam eingesetzter Sprache. Dem Rezensenten jedenfalls scheinen, auch wenn er weder deutlich Lob noch Tadel formuliert, die Erlebnisse des kleinem Träumlings, die ihn entfernt an den kleinen Prinzen und die chinesischen Daoisten erinnern, eine Reise in eine Welt voller Zeit und Besinnlichkeit ermöglicht zu haben.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…